Insolvenzstatistik Januar 2026: Gastgewerbe und Bau besonders betroffen

Das Statistische Bundesamt (Destatis) meldet für Januar 2026 einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Besonders deutlich fällt die Belastung in einzelnen Branchen aus: Im Gastgewerbe lag die Insolvenzhäufigkeit bei 9,1 Fällen je 10.000 Unternehmen — fast doppelt so hoch wie der Gesamtdurchschnitt von 5,4. Auch Verkehr und Lagerei (8,6) sowie das Baugewerbe (7,8) befinden sich deutlich im roten Bereich.

Die Ursachen sind vielschichtig: Steigende Betriebskosten, rückläufige Nachfrage und strukturelle Schwächen, die sich über mehrere Jahre aufgebaut haben, belasten die Unternehmen erheblich. Positiv zu vermerken ist, dass die Zahl der Verbraucherinsolvenzen im gleichen Zeitraum leicht um 1,3 Prozent zurückging — ein Hinweis auf eine gewisse Stabilisierung bei privaten Haushalten.

Für Unternehmer in den betroffenen Branchen ist es ratsam, die wirtschaftliche Lage frühzeitig rechtlich einordnen zu lassen, bevor ein Insolvenzantrag unausweichlich wird.

Quelle: Quelle: Destatis

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